Filmkritik : DARF ICH BITTEN.
So Leute. Wie haben uns hier Gestern 04.11 also mit rund 30 Leuten von unserer Salsa Tanzschule in die Premierenvorführung von "Darf ich bitten" gesetzt. Die Handlung ist wie bei solchen Filmen üblich verdammt dünn und kaum der Rede wert. Wovon der gesamte Film lebt sind die völlig wirr zusammengewürfelten Hauptdarsteller : Fassen wir also mal kurz die Personen unseres Film-Anfängerkurses zusammen :
1) Ein erfolgreicher Rechtsanwalt, der einfach mal was Neues ausprobieren möchte. (Richard Gere)
2) Ein gemütlicher Farbiger mit etwa 20 Kilo Übergewicht, der abnehmen möchte um an seine Herzdame ranzukommen.
3) Ein Chaosproll, der meint, das die Welt ohne ihn einfach trostloser wäre.
4) Ein Buchhaltertyp mit hoher Stirn und Nickelbrille, der schlichtweg ein Doppelleben führt und abends mit Selbstbrauner und Perücke (Ähnlichkeiten mit der 70iger Jahre Rocklegende Alice Cooper sind wohl unbeabsichtigt aber vorhanden) seine Komplexe verdeckt, die Szene aufmischt und bei jeder Gelegenheit das Toupet wieder zurechtrücken muß
MÄNNER, wenn man es mit etwas Humor nimmt findet sich JEDER von uns in der Combo wieder.
5) Eine in die Jahre gekommene Tanzlehrerin mit einem zünftigen Alkoholproblem.
6) Eine ca. 40 jährige Mieze mit einer jugendlichen Tochter, die sich wohl vorgenommen hat den ´jungen Hüpfern mal zu zeigen wo es lang geht. Um nicht zu sagen : Sie ist schwer dabei mal wieder einen abzukriegen ...
7) Und natürlich J.Lo, die das macht was sie am besten kann. Tanzen und ihre dunkel geschminkten Rehaugen vor die Kamera halten. Von Ihrer Rolle erfährt man eigentlich am wenigsten und es ist von dem Regisseur wohl beabsichtigt ihr keine allzu anspruchsvolle Charakterrolle zu geben, da sie diese wohl vermurkst hätte.
Daß diese Truppe für eine Situationskomik sorgt, die den Film einfach unterhaltsam machen und immer dann ein Brüller kommt, wenn die Sache zu sehr ins Sentimentale abrutscht muß man als ganz großen Pluspunkt ansehen. Da waren waschechte Schenkelklopfer dabei. Einfach klasse.
AAAAAAAAAABER :
Nach ca. 70 Minuten Film kommt ein Tanzturnier. Nach dem Wettbewerb trifft sich Richard Gere mit seiner Frau in einer Tiefgarage und die beiden unterhalten sich. Danach fährt seine Frau mit dem Wagen aus der Garage und ich rate jedem, den Film an dieser Stelle zu beenden.....
Das einzige Sehenswerte was dann noch kommt ist eine nächtliche, bauchfreie J.Lo Solotanzeinlage, die sich einfach sehen lassen kann. Sonst haben wir eine Viertelstunde KITSCH PUR vor uns. Ich weiß nicht. Dieser Strauß roter Rosen wo im Hintergrund Gere seine Frau umarmt ist nicht romantisch, sondern einfach über. Und das mutet man uns 15 Minuten am Stück zu. Noch ein Beispiel gefällig : Gere kommt im Anzug mit einer roten Rose und Anzug eine Rolltreppe hoch um seine Frau in der Boutique zu besuchen in der sie arbeitet.
Sorry Leute aber das war einfach zu viel für mich.
FAZIT : Ein 110 Minuten Streifen, der ca. 90 Minuten hervorragend unterhält und auf jeden Fall sehenswert ist. Die Situationskomik, die da aufgetischt wird hebt sich sehr sehr erfrischend von den üblichen Schmachtfetzten (Dirty Dancing, Salsa y amor) des Genres ab und macht den Film sicherlich zu einer kleinen Perle. Die letzen 20 Minuten sind eine Zumutung und schlichtweg zuviel. Nun darf jeder selber entscheiden ob die rund 10 Euro für den Abend in Ordnung sind. Wir sind Gestern durch unsere Salsatanzschule für 4 Euro reingekommen und die war der Film AUF JEDEN FALL wert.
So Leute. Wie haben uns hier Gestern 04.11 also mit rund 30 Leuten von unserer Salsa Tanzschule in die Premierenvorführung von "Darf ich bitten" gesetzt. Die Handlung ist wie bei solchen Filmen üblich verdammt dünn und kaum der Rede wert. Wovon der gesamte Film lebt sind die völlig wirr zusammengewürfelten Hauptdarsteller : Fassen wir also mal kurz die Personen unseres Film-Anfängerkurses zusammen :
1) Ein erfolgreicher Rechtsanwalt, der einfach mal was Neues ausprobieren möchte. (Richard Gere)
2) Ein gemütlicher Farbiger mit etwa 20 Kilo Übergewicht, der abnehmen möchte um an seine Herzdame ranzukommen.
3) Ein Chaosproll, der meint, das die Welt ohne ihn einfach trostloser wäre.
4) Ein Buchhaltertyp mit hoher Stirn und Nickelbrille, der schlichtweg ein Doppelleben führt und abends mit Selbstbrauner und Perücke (Ähnlichkeiten mit der 70iger Jahre Rocklegende Alice Cooper sind wohl unbeabsichtigt aber vorhanden) seine Komplexe verdeckt, die Szene aufmischt und bei jeder Gelegenheit das Toupet wieder zurechtrücken muß
MÄNNER, wenn man es mit etwas Humor nimmt findet sich JEDER von uns in der Combo wieder.

5) Eine in die Jahre gekommene Tanzlehrerin mit einem zünftigen Alkoholproblem.
6) Eine ca. 40 jährige Mieze mit einer jugendlichen Tochter, die sich wohl vorgenommen hat den ´jungen Hüpfern mal zu zeigen wo es lang geht. Um nicht zu sagen : Sie ist schwer dabei mal wieder einen abzukriegen ...
7) Und natürlich J.Lo, die das macht was sie am besten kann. Tanzen und ihre dunkel geschminkten Rehaugen vor die Kamera halten. Von Ihrer Rolle erfährt man eigentlich am wenigsten und es ist von dem Regisseur wohl beabsichtigt ihr keine allzu anspruchsvolle Charakterrolle zu geben, da sie diese wohl vermurkst hätte.
Daß diese Truppe für eine Situationskomik sorgt, die den Film einfach unterhaltsam machen und immer dann ein Brüller kommt, wenn die Sache zu sehr ins Sentimentale abrutscht muß man als ganz großen Pluspunkt ansehen. Da waren waschechte Schenkelklopfer dabei. Einfach klasse.
AAAAAAAAAABER :
Nach ca. 70 Minuten Film kommt ein Tanzturnier. Nach dem Wettbewerb trifft sich Richard Gere mit seiner Frau in einer Tiefgarage und die beiden unterhalten sich. Danach fährt seine Frau mit dem Wagen aus der Garage und ich rate jedem, den Film an dieser Stelle zu beenden.....
Das einzige Sehenswerte was dann noch kommt ist eine nächtliche, bauchfreie J.Lo Solotanzeinlage, die sich einfach sehen lassen kann. Sonst haben wir eine Viertelstunde KITSCH PUR vor uns. Ich weiß nicht. Dieser Strauß roter Rosen wo im Hintergrund Gere seine Frau umarmt ist nicht romantisch, sondern einfach über. Und das mutet man uns 15 Minuten am Stück zu. Noch ein Beispiel gefällig : Gere kommt im Anzug mit einer roten Rose und Anzug eine Rolltreppe hoch um seine Frau in der Boutique zu besuchen in der sie arbeitet.
Sorry Leute aber das war einfach zu viel für mich.
FAZIT : Ein 110 Minuten Streifen, der ca. 90 Minuten hervorragend unterhält und auf jeden Fall sehenswert ist. Die Situationskomik, die da aufgetischt wird hebt sich sehr sehr erfrischend von den üblichen Schmachtfetzten (Dirty Dancing, Salsa y amor) des Genres ab und macht den Film sicherlich zu einer kleinen Perle. Die letzen 20 Minuten sind eine Zumutung und schlichtweg zuviel. Nun darf jeder selber entscheiden ob die rund 10 Euro für den Abend in Ordnung sind. Wir sind Gestern durch unsere Salsatanzschule für 4 Euro reingekommen und die war der Film AUF JEDEN FALL wert.
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