FIFA WORLDCUP (México) in HANNOVER!!!

      8o 8o

      Confed-Cup
      Mexikaner angeblich gedopt




      Die angeblichen Doping-Sünder Salvador Carmona (l.) und Aaron Galindo




      | 23.06.05 |
      Zwei der grandios auftrumpfenden Mexikaner sind aus dem Verkehr gezogen worden – offenbar wegen Nandrolon.

      Salvador Carmona und Aaron Galindo wurden nach Angaben mexikanischer Medien wegen Dopingverdachts aus Deutschland in die Heimat zurückgeschickt. Wie es hieß, waren die beiden Abwehrspieler vom mexikanischen Fußballverband positiv auf das anabole Steroid Nandrolon getestet worden.

      Übereinstimmend berichteten die Zeitungen „El Universal“ und „Reforma“ unter Berufung auf anonyme Informanten, dass die Kicker bereits vor Beginn des Confed-Cup einem Test unterzogen worden seien. Carmona und Galindo waren offiziell aus disziplinarischen Gründen am Dienstag aus ihrer Mannschaft ausgeschlossen und nach Hause geschickt worden und sind inzwischen bei ihrem Club Azul im Staate Oaxaca angekommen. Laut „Reforma“ wurden sie nach Mexiko zurückgeschickt, um einen zweiten Test in Deutschland zu verhindern.

      Fifa weiß von nichts

      Die Fifa erklärte, ihr sei kein Dopingfall in der mexikanischen Mannschaft bekannt. „Es ist eine Gerücht, dass Spieler aus Mexiko nicht aus disziplinarischen Gründen weggeschickt worden sind, sondern weil sie positiv getestet sein sollen", sagte Kommunikationsdirektor Markus Siegler am Mittwochabend nach dem letzten Gruppenspiel der Mexikaner gegen Griechenland in Frankfurt. „Es gibt insgesamt keine positiven Dopingergebnisse bei diesen Turnier.“

      Carmona und Galindo seien nicht zu Dopingproben bei den Spielen gegen Japan und gegen Brasilien gewesen. Der mexikanische Verband habe noch einmal bestätigt, „dass die Spieler aus disziplinarischen Gründen nach Hause geschickt wurden. Wenn in Mexiko vom mexikanischen Verband Proben gemacht worden sind, wäre dieser auch verantwortlich.“

      Positiver Test nach Brasilien-Spiel?

      Anderen Meldungen aus Mittelamerika zufolge soll nicht nur die A-Probe vor dem Confed-Cup positiv gewesen sein, sondern auch ein weiterer interner Test des mexikanischen Verbandes nach dem überraschenden 1:0 am vergangenen Sonntag gegen Brasilien. Daraufhin seien die Spieler, so heißt es, nach Mexiko geflogen, um sich eventueller Konsequenzen durch die Fifa zu entziehen.

      Japans Nationaltrainer Zico meinte zu den Gerüchten: „Für uns ist das eine Überraschung. Doch wenn es wahr ist, muss die Fifa etwas unternehmen. Ob die Spieler oder die gesamte Mannschaft bestraft werden, werden wir abwarten müssen.“ Beide Spieler waren bei den Siegen der Mexikaner in den Gruppenspielen gegen Japan (2:1) und Brasilien (1:0) dabei.
      ich wünsch dir eine gute reise!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Kerstin“ ()

      Naja, keine Frage... Die Brasilianer lassen sich eben viel einfallen...

      Also, ich meine, zuerst war Hannover schuld, weil das Publikum so schlecht war und die Organisation, deswegen hätten sie so schlecht gespielt... Sischa... ;) ?(
      Das absolute Wissen führt zu Pessimismus; die Kunst ist das Heilmittel dagegen.
      Friedrich Nietzsche (1844-1900), dt. Philosoph


      Original von Eddi
      Wie haben Mexico und Brasilien gestern gespielt?


      Mexico hat 0:0 gespielt, ist damit Gruppenerster, und Brasilien mit viel Glück 2:2, ist dank besserer Tordifferenz somit Gruppenzweiter geworden. ;)
      Das absolute Wissen führt zu Pessimismus; die Kunst ist das Heilmittel dagegen.
      Friedrich Nietzsche (1844-1900), dt. Philosoph


      Die beiden Mexikaner sind tatsächlich nicht aus Disziplin-Gründen vom Confed-Cup ausgeschlossen worden.
      Mehr zum Thema

      Der mexikanische Fußball-Verband bestätigte in der Nacht zum Freitag, dass Salvador Carmona und Aarón Galindo wegen Doping- Verdachts vorzeitig nach Hause geschickt worden seien.

      Der Arzt der Spielerauswahl, José Luis Serrano, habe die beiden Verteidiger am Montag gefragt, welche Medikamente sie einnähmen. Die Spieler hätten geantwortet, dass sie „einige Tropfen“ konsumierten. „Es gibt einen Zweifel, und darum werden sie vom Aufgebot getrennt", sagte der Präsident der mexikanischen Fußball-Föderation (FMF), Alberto de la Torre. Er konnte aber weder den Namen der Tropfen noch die in ihnen vermutete verbotene Substanz nennen.

      Die beiden Spieler müssten sich innerhalb der nächsten 48 Stunden einer Doping-Kontrolle unterziehen, die von der Universität von Kalifornien in Los Angeles (UCLA) analysiert werde. Die Analyse sei Teil einer eingeleiteten Untersuchung der Mexikanischen Fußball- Föderation. Die Ergebnisse würden an den Generalsekretär der Fifa übermittelt und sogleich veröffentlicht, kündigte De la Torre an.

      Fifa will´s nicht wahrhaben

      Nach verwirrenden Gerüchten über die beiden Verteidiger des Halbfinalisten Mexiko hatte der Internationale Fußball-Verband am Donnerstag einen Bericht vom mexikanischen Verband angefordert, um Klarheit in den Fall der heimgeschickten Spieler zu bringen. Nach einem Gespräch mit Fifa-Präsident Joseph Blatter hatte OK-Präsident Franz Beckenbauer gesagt: „Er hat mir versichert, dass diese Maßnahme nichts mit Doping zu tun hat, sondern aus rein disziplinarischen Gründen erfolgt ist. Und wir haben keinen Grund daran zu zweifeln.“

      Mexikanische Medien hatten dagegen berichtet, dass Carmona und Galindo bei einem verbandsinternen Test der Einnahme des anabolen Steriods Nandrolon überführt worden seien. Sie seien nach Mexiko geschickt worden, um weitere Tests zum umgehen.
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