Hausverbot - die ultimative Lösung?
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habe es mir auch schon vor längerer Zeit durchgelesen und muß ehrlich sagen, daß es mich nicht mehr wundern...denn in Oldenburg und Bremen gibt es wohl auch dieses Problem.
Die waren nur schlauer und haben einen öffentlichen Brief an den Veranstalter geschrieben und der hat auch dann kluger Weise darauf reagiert! -
Tja Eddi das habe ich hier damals auch gemacht mit dem öffentlichen Brief als max im salsomania rausgeflogen ist ... Die einzige Reaktion die ich bekommen habe waren blöde sprüche vom mania .. während ich auf vielen parties gesagt bekommen habe, das das lange fällig war . . .
also selbstverstädnlich ist das nicht mit den antworten
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Ist ja interessant zu hören, das es sowas auch bei Euch in der Gegend gibt...
Schade vor allen Dingen ist es in Szenen wie der Mainzer...
Wir haben dort schon genug Probleme mit den Tanzlehrern untereinander... Wenn jetzt auch noch die Veranstalter mit eingreifen in dieses Gemetzel wird es echt kritisch.
Denn so groß und vor allen Dingen gut sind wir noch lange nicht in Mainz.
Szenen wie Frankfurt oder Hannover stecken solche Probleme leichter weg...www.salsaGlamour.de - info@salsaGlamour.de -
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Ich kenne das Problem mit dem Krieg zwischen den Tanzlehrern untereinander und Veranstaltern schon so lange ich tanze ... seit 7 Jahren aus München und in Dresden ist es auch nicht besser. Aber warum ist das so?
Leute die weggehen gibt es viele und bei dem Salsa-Boom gibt es doch Schüler genug wie es denn Anschein hat. Warum hat man immer das Gefühl, als wollten die Salsa-Lehrer und Veranstalter selbst der Szene schaden?
Ich glaube deswegen: Ein Lokal und eine Tanzschule sind Unternehmen mit großen Risiken und geht meist um viel Geld geht, dass die Leute auch investiert haben. Leider wird mit Salsa als Veranstaltung bei Weitem nicht so viel Geld gemacht wird wie bei Black z.B., weil a) die Leute nicht bereit sind Eintritt zu zahlen und b) nicht mehr als eine große Apfelschorle trinken wenn sie nicht gleich Wasser auf der Toilette trinken. Dazu kommt die GEMA, genauso bei den Tanzkursen.
Eine Freundin von mir musste 2 Jahre investieren bis sich die Kurse anfingen zu rentieren.
Man merkt es leider wirklich wenn im Lokal die Leute wegbleiben oder in den Kursen eben 5 Paare weniger sind ...
Aber die Mittel die eingesetzt werden sind tatsächlich nicht fair.
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Liebe Louise,
fast alles ist eine Frage der Kalkulation und der Organisation.
Fangen wir mit den Bars an... Selbstverständlich machen Salsatänzer weniger Umsatz als "normale" Gäste. An Salsafreien Tagen ist somit die Bar mit beispielsweise 40 Leuten besucht, die alle einen Durchschnittsumsatz von 15 € pro Person machen = 600 €.
An Salsatagen hast Du dafür 200 Leute in der Bar, die einen Durchschnittsumsatz von 3,5 € konsumieren = 700 €.
Viele Salsatecas beschäftigen sich allein schon deshalb mit Salsa, weil Sie örtlich gesehen relativ uninteressant sind für den Endverbraucher, bedingt durch schlechte Lage, außerhalb der Innenstadt oder ähnliches.
Tanzlehrer wiederum müssen ebenfalls wie alle Selbständigen einfach nur viel arbeiten für Ihr Geld. Vorab... Viele Tanzlehrer machen diesen Job eh nur nebenberuflich und autodidaktisch und daher ohne das notwendige Know how bezüglich Marketing, Kundenakquise und Kundenbindung.
Diejenigen, die den Job hauptberuflich machen müssen auch nur kalkulieren. Der Tanzlehrer hat in seinem Kurs 10 Paare, die pro Person 60 € zahlen für 5x 1,5 Stunden = 7,5 Stunden.
Rechnung: 20 x 60 € : 7,5 Stunden = 160 € / Stunde Umsatz.
Wenn ich jetzt noch meine Zeit berechne, die ich für Marketing, Schnupperkurse und Gema etc... gebraucht habe um diese 10 Paare in meinen Kurs zu bekommen, dann komme ich auf meinen End - Stundenlohn... Der liegt dann ca. bei 100 € / Stunde...
Und ganz ehrlich... Wer von uns arbeitet nicht gerne für 100 € / Stunde???
Ein nebenberuflicher Tanzlehrer macht eben nur 2 - 3 Kurse die Woche. Als hauptberuflicher muß man eben 6 oder 7 Kurse die Woche anbieten um am Monatsende auf seinen Verdienst zu kommen...www.salsaGlamour.de - info@salsaGlamour.de -
Original von SalsaGlamour.de
... fast alles ist eine Frage der Kalkulation und der Organisation.
Fangen wir mit den Bars an... Selbstverständlich machen Salsatänzer weniger Umsatz als "normale" Gäste. An Salsafreien Tagen ist somit die Bar mit beispielsweise 40 Leuten besucht, die alle einen Durchschnittsumsatz von 15 € pro Person machen = 600 €.
An Salsatagen hast Du dafür 200 Leute in der Bar, die einen Durchschnittsumsatz von 3,5 € konsumieren = 700 €.
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Ich glaube, da verkalkulierst du dich ganz gewaltig. Ich habe selber oft genug in der Gastro zu tun gehabt. Ich gehe jetzt mal von deinen genannten Zahlen aus, auch wenn ich den Unterschied zwischen 40 und 200 Personen für etwas unrealistisch halte:
Habe ich statt 40 Gästen 200 Gäste, steigen automatisch meine Kosten. Ich muss mehr Kellner haben, sprich: Habe mehr Lohn zu zahlen. Ich brauche mehr Zeit zur Reinigung des Lokals, weil mehr Leute drin waren. Eventuell brauche ich dann auch noch einen Türsteher und jemanden für die Garderobe. Meine Wasserkosten steigen auch. Eventuell auch die Stromkosten, weil ich mal davon ausgehe, dass bei 200 Leuten die Chance eher gegeben ist, dass mein Laden nicht um 1 Uhr schliesst sondern erst um 3 Uhr, weil die Leute noch tanzen wollen.
Bleibst du immer noch auf deinem Standpunkt?
Ich rede bestimmt nicht für die Clubs und Bars, aber ich denke, man sollte es realistisch sehen; und die Realität sieht leider auch für die Inhaber nicht rosig aus.
Das absolute Wissen führt zu Pessimismus; die Kunst ist das Heilmittel dagegen.
Friedrich Nietzsche (1844-1900), dt. Philosoph
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Ich will damit auch nicht sagen, dass alle Veranstalter und Lehrer arme Schlucker sind. In München könnte deine Rechnung bestimmt aufgehen. Dort ist es mit Sicherheit kein Problem wenn viele Lokale und Tanzschulen nebeneinander friedlich bestehen ...
Aber hier in Sachsen sehen die Dinge leider schon mal ganz anders aus. Hier kann man niemals im Leben mit einem Umsatz von 15 Euro pro Gast rechnen. Eher wahrscheinlich sind 4-5 Euro, Eintritt unter der Woche über 2-3 Euro würden hier alle als unverschämt empfinden. Un so viel billiger sind die Räumlichkeiten hier auch nich mehr ...
Und ein Beispiel: Ein Lehrer hat eine Tanzschule, einer seiner Schüler kriegt einen billigen Raum an der Uni und gibt nun Kurse für (wirklich so geschehen) 15 Euro für 8 Std. . Qualiität und Didaktik hin oder her, wer würde sich das nicht überlegen? Genauso geschehen in Chemnitz 14,80 Euro für 5 Std.
Hinzu kommt das von diesen Anfänger Paaren vielleicht wenns hoch kommt 20% einen Fortgeschrittenen Kurs machen. Selbst bei Rafael aus München sind in den F4/F5/F6 Kursen zwischen 3-5 neuen Paaren, der Rest Wiederholer und gute Freunde. Wenn man nur Anfänger Kurse gibt könnte die Rechnung aufgehen.
Ohne Konkurrenz wird es zumindest hier leider nicht gehen. Die Frage ist, ob darüber zu reden wirklich etwas am Problem lösen kann ... -
Klar ist das "Salsa-Geschäft" kein einfaches - trotzdem sind Hausverbote, Gegenveranstaltungen etc. meiner Ansicht nach ziemlich dumme & kurzfristig gedachte "Lösungsansätze" für dieses Problem!!!
Salsa gemeinsam zu promoten und bekannt zu machen und sich bei Party/Eventterminen so gut wie möglich abzusprechen und eben nicht in die Quere zu kommen erzielt langfristig gesehen doch den viel größeren Effekt!!! Wer hat den am Ende was davon wenn drei Parties am gleichen Abend stattfinden? Keiner!! Es sei den vielleicht man lebt in einer Millionenmetropole - ansonsten dümpeln auf jeder Party 20 Leute rum und keine kommt so richtig in Gang = Wiederholung unwahrscheinlich! Genauso diese Geiz ist geil Menalität, so nach dem Motto ich versuchs mal mit ner Party ohne Eintritt um der anderen Location die Besucher abspenstig zu machen - bis die eigene Location dann Pleite ist, weil die Kosten nicht gedeckt werden können!
Oder dieses "ich war aber der erste hier" - auf Salsa gibt es nunmal keinen Gebietsschutz und auch leider keinen Qualitätsschutz - hart aber wahr!
Das ist in keinem anderen Geschäftsbereich anders und darüber sollte sich jeder klar sein, der davon leben möchte!
Fairness & Respekt helfen da mehr als Monopoldenken und Neid!!!"Da es der Gesundheit zugute kommt,habe ich beschlossen glücklich zu sein"Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Julia“ ()
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Ich glaube auch nicht, dass ein Hausverbot eine "Lösung" sein sollte, sondern eine emotionale Reaktion war ...
Mal angenommen, man hat als Verantalter ein Lokal. Man hat die Veträge laufen mit Miete, Strom, Wasser, Peronal uw. Man ist darauf angewiesen, dass die Leute mitziehen, weil viel davon abhängt.
Und nun geht ein Mitarbeiter zur Konkurrenz, sei es ein Dj, ein Tanzlehrer oder ein Stammtänzer, oder ein guter Freund, der eine eigene Veranstaltung aufziehen will ...
Und nun taucht diese Person auf der eigenen Veranstaltung auf, macht Werbung und pflegt die Kontakte usw.
Wie sieht es mit der Enttäuschung aus? Wie mit dem Vertrauen? Und wie mit der Angst, dass diese Leute das eigene Lokal wirklich kaputt machen könnten?
Was wäre denn die beste Lösung als Veranstalter mit den Leuten umzugehen, von denen du denkst dass sie dir schaden können? Mal ganz davon abgesehen, dass du sie nicht sehen willst, wenn du enttäuscht bist?
P.S.: Ich bin natürlich auch gegen Hausverbote. Aber es interessiert mich einfach. Ich glaube meine erste Reaktion wäre auch gewesen, die Leute erstmal hinauszubefördern. Sich abzusprechen ist denke ich auch das Sinnvollste.Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Louise“ ()
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Liebe Louise.
Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühle sind oft nicht das, was wir alle mitbekommen haben und das sieht man an solchem Gebaren.
Ich kenne den DJ RaDi aus Düsseldorf. Bei ihm habe ich schon öfter geworben für eine Veranstaltung die parallel lief. Er hat es mir erlaubt, weil er erstens meint, das er Konkurrenz nicht vermeiden kann....aber ich denke auch, weil er ein gesundes Selbstvertrauen hat.
Denn....Kunden werden immer wieder dorthin gehen, wo sie sich wohl gefühlt haben und sie merken sehr wohl, wenn Veranstalter klammern....so what.
Und wer zu wenig Rückgrat hat, seinen eigenen Laden ordentlich zu führen, der braucht sich nicht wundern, wenn ihm die Kunden eh weglaufen.
Als Veranstalter/Betreiber einer Party/Location muss man längerfristig denken und planen und nicht wie ein aufgescheuchtes Huhn durch die Gegend gackern und Hausverbote etc. erteilen.
Was hat das mit Vertrauen zu tun, wenn jemand auf eigenen Beinen stehen möchte und seine eigenen Projekte verwirklicht? Das ist ganz normales LEBEN....und wer da manipulieren möchte, bei dem stimmt meiner Meinung was nicht.
Gruss
Christian -
Zunächst mal muss sich wohl jeder erstmal fragen ob er am Salsa verdienen will oder ob er das nur als Hobby macht oder mal aus Spaß eine Party veranstaltet. Jeder der daraus ein Geschäft macht, sollte sich auch entsprechend professionel verhalten und nicht jeden "Pups" persönlich nehmen. Auf jedem Kongress z.B. findest du Flyer von zig anderen Veranstaltungen & Kongressen.
Ganz ehrlich, ich denke man sollte da drüber stehen so gut es geht und nicht persönlich werden - man muss ja auch niemanden zugestehen auf der eigenen Veranstaltung Werbung für eine andere Veranstaltung zu machen, die am gleichen Tag stattfindet - ansonsten seh ich da nicht unbedingt ein Problem drin! Ist wohl alles eine Frage der Absprache und wie CD sagte des Selbstbewußtseins!
Und das man mal bei einem Tanzlehrer angefangen hat heißt ja wohl nicht, das man für den Rest seines Lebens zu keinem anderen Lehrer mehr gehen darf - wo würden wir denn da hin kommen, das würde doch die tänzerische Entwicklung total blocken! Horror!"Da es der Gesundheit zugute kommt,habe ich beschlossen glücklich zu sein"Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Julia“ ()
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Original von Louise
Ich glaube auch nicht, dass ein Hausverbot eine "Lösung" sein sollte, sondern eine emotionale Reaktion war ...
Die man besser vorher überdenken sollte. Erteilt man jemandem ein Hausverbot, der mit vielen anderen Tänzern "gut kann", machen sich die vielen anderen Tänzer ihre Gedanken. Vor allem wenn es solche Aktionen bereits des öfteren in der Vergangenheit gab.
Mal angenommen, man hat als Verantalter ein Lokal. Man hat die Veträge laufen mit Miete, Strom, Wasser, Peronal uw. Man ist darauf angewiesen, dass die Leute mitziehen, weil viel davon abhängt.
Und nun geht ein Mitarbeiter zur Konkurrenz, sei es ein Dj, ein Tanzlehrer oder ein Stammtänzer, oder ein guter Freund, der eine eigene Veranstaltung aufziehen will ...
Und nun taucht diese Person auf der eigenen Veranstaltung auf, macht Werbung und pflegt die Kontakte usw.
Das Gespräch suchen und herausfinden was diese Person plant. Das "Kontakte pflegen" wird man nicht unterbinden können, die Werbung im eigenen Lokal schon. Schlau wäre es wahrscheinlich gute Miene zum bösen Spiel zu machen denn "Ist der Ruf erst ruiniert ...". Vielleicht kann man sich arrangieren? Daten absprechen? Dürfte wahrscheinlich produktiver sein, wie eine emotionale Entscheidung wie ein Hausverbot. (Just my two cents).
Wie sieht es mit der Enttäuschung aus? Wie mit dem Vertrauen? Und wie mit der Angst, dass diese Leute das eigene Lokal wirklich kaputt machen könnten?
Wie gesagt, es kommt darauf an was diese Person macht. Will sie nur mal eine Party veranstalten - humm sollte es doch OK sein. Abwechslung belebt das Geschäft und bringt neuen Schwung in die Bude. Bietet er in einem Lokal nebenan Tanzkurse an, dann wäre dies tatsächlich ein Grund sauer zu sein. Macht er dies allerdings für ein komplett anderes Klientel, z.B. nur für Studenten über die Uni, bei Kursen die es sowieso schon gab, ist das nicht so tragisch.
Und warum sollte ein Salsabegeisterter nicht die Gelegenheit bekommen mal etwas eigenes zu veranstalten? Seinem früherem Chef/Freund/Mitarbeiter will er damit sicherlich nicht absichtlich auf die Füße treten.
Was wäre denn die beste Lösung als Veranstalter mit den Leuten umzugehen, von denen du denkst dass sie dir schaden können? Mal ganz davon abgesehen, dass du sie nicht sehen willst, wenn du enttäuscht bist?
If you can't beat them, join them. Ich finde man sollte versuchen eine Abmachung zu treffen und sich aussprechen. Und das Gespräch sollte nicht in der Richtung laufen, "ich war schon immer hier, ich war der Erste", .... -
An Ven:
Sicherlich war die aufgestellte Rechnung eine "Mädchenrechnung", aber im Kern finde ist Sie dennoch richtig. Natürlich braucht man etwas längere Reinigungszeit und mehr Wasser.
Ich habe diese etwas einfache Rechnung nur aus einem Grund angeführt: Es gibt einfach sehr viele Salsabars, die ohne eine Tanzveranstaltung relativ uninteressant und nicht schön sind, um einfach mal einen netten Abend mit Freunden bei Cocktails und Essen zu verbringen. Daher ist der Gastronom angewiesen auf solche Veranstaltungen wie Salsa, Hip Hop usw...
Aber mal ehrlich, das Personal in Salsabars wird selten der Menge der Gäste angepasst. Vielleicht ist das bei Euch anders, aber hier in Mainz und Wiesbaden mußt Du eben an die Theke gehen um zu bestellen, ob Du jetzt 30 Sekunden oder zwei Minuten wartest. Ich habe zumindest noch keinen Salsaabend erlebt, an dem der Kellner an den Tisch kommt, fragt ob es geschmeckt hat und anbietet noch ein weiteres Getränk zu bringen. Diese einfachen aber effektiven Verkaufsmethoden würden dem Gastronomen einiges mehr an Geld in die Kasse bringen.
Bezüglich der Länge des Abends: Sicherlich kommt immer irgendwann der Punkt, an dem es sich eher rentieren würde zu schließen, anstatt auf die letzten paar Bestellungen zu warten. Auch hier ist der Gastronom angehalten einfach mal um 00:30 Uhr den Laden dicht zu machen...
Das Thema hat viele Faktoren, von denen hier nur einige angesprochen wurden. Natürlich hat es die Gastronomie überhaupt nicht leicht momentan, gerade mit uns "Sportlern"...
Aber gerade deshalb sollten Betriebe, die Ihre Ausrichtung nur auf eine Szene konzentrieren hegen und pflegen. Da ist auch der eine wichtig, der jede Woche nur eine Apfelsaftschorle trinkt, denn auch dieser trägt zum regelmäßig kalkulierbaren Umsatz bei...
Hausverbote sowie Streitereien mit Kunden sind definitiv nicht der richtige Weg sein Unternehmen langfristig erfolgreich zu halten, selbst wenn momentan der Erfolg zu erkennen ist...
An Julia: Gegenveranstaltungen sind so eine Sache... Sind es tatsächlich Gegenveranstaltungen?? Die Woche hat nur 7 Tage, wovon eigentlich nur 5 wirklich interessant sind... Da lassen sich sogenannte "Gegenveranstaltungen" schwer vermeiden. Wo ich Dir allerdings recht gebe sind "Special- bzw. Großveranstaltungen". Da sollte man sich ein bisschen absprechen um sich selbst, seine Mitbewerber und vor allen Dingen nicht zu letzt auch die Kunden/Tänzer in Schwierigkeiten zu bringen. Aber diese Art von Absprachen klappt maximal mit 50% aller Veranstalter... Leider...
Aber noch ein letztes Wort pro Gastronom: Man kann reden und schreiben darüber, jedoch muß man sich in die Situation des anderen stecken und es selber besser machen... Es ist, wie Du sagst (Ven) nicht einfach dauerhaft die Gunst der Gäste zu erhalten...www.salsaGlamour.de - info@salsaGlamour.de -
@SalsaGlamour
Sorry falls ich mich unklar ausgedrückt hab, ich meinte das schon auf Einzelveranstaltungen bezogen! Bei wöchentlichen Terminen, muss man sich einfach auch selber klar machen ob es sich lohnt einen zweiten oder gar drittenTermin anzusetzten - hier in Hannover sind etliche Parties nach wenigen Versuchen wieder abgeblasen worden, weil es eben nicht funktioniert hat!"Da es der Gesundheit zugute kommt,habe ich beschlossen glücklich zu sein" -
Original von *SiA*
...
Wie sieht es mit der Enttäuschung aus? Wie mit dem Vertrauen? Und wie mit der Angst, dass diese Leute das eigene Lokal wirklich kaputt machen könnten?
... Und warum sollte ein Salsabegeisterter nicht die Gelegenheit bekommen mal etwas eigenes zu veranstalten? Seinem früherem Chef/Freund/Mitarbeiter will er damit sicherlich nicht absichtlich auf die Füße treten.
...
Naja... Da gehst du aber auch immer vom Guten im Menschen aus. Es gibt (leider) definitiv Veranstaltungen, die geplant werden, um jemanden anders zu ruinieren. Und ich schätze, das ist nicht nur in Hannover der Fall.
@ salsaglamour
Generell gebe ich dir natürlich recht, dass Hausverbote für den Allerwertesten sind, denn man sollte gerade seinen Feinden die Zähne ins Gesicht zeigen (und sei es mit einem wunderschönen Lächeln). That's my way 2 do it.
Zu dem Punkt: Getränke an den Tisch. Das hast du im Diablo Latino (mittlerweile Coco Caribe), und ich denke, genau dadurch ist das auch in Hannover der einzige Laden, der sich über Jahre hinweg immer noch behaupten kann.
Das absolute Wissen führt zu Pessimismus; die Kunst ist das Heilmittel dagegen.
Friedrich Nietzsche (1844-1900), dt. Philosoph
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Ich habe irgendwie das Gefühl, dass ich hier gerade provoziere, dabei will ich das gar nicht.
Die Person, um die es hier ging, kenne ich nicht, das kann ich also gar nicht beurteilen.
Ich finde den kann dem Beitrag (von *SiA*) nur voll zustimmen, dass denke ich ist sicher das Beste. Ich habe halt wirklich beides erlebt in einem Lokal hier. Sowohl den Fall, dass ich Hausverbot bekommen habe, nur weil ich mit dem falschen Lehrer befreundet war. Und genauso, dass sich ein Konkurrent im Lokal einer guten Freundin total unverschämt benommen hat, und er an diesem Abend halt rausgeflogen ist. Nur weil ich es als emotionale Reaktion bezeichne heißt das doch noch lange nicht, dass ich sie auch für gut oder gerechtfertigt halte ...
Ich habe mich bei dem Verbot auch geärgert, aber nur gedacht, dass der Veranstalter selten blöd ist, bei den vielen Leuten, die ich öfters mitbringe.
Mensch, ich will hier doch niemanden in Schutz nehmen und spreche mich doch auch gar nicht für Hausverbote aus ... Wenn das so rüberkommt, tut es mir leid.
Ich habe diesen "Denkanstoß" doch nur geben wollen, weil ich das Thema ganz interessant finde.Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Louise“ ()
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Original von SalsaGlamour.de
Aber noch ein letztes Wort pro Gastronom: Man kann reden und schreiben darüber, jedoch muß man sich in die Situation des anderen stecken und es selber besser machen... Es ist, wie Du sagst (Ven) nicht einfach dauerhaft die Gunst der Gäste zu erhalten...
Hier antwortetn dir aber schon einige die selbst in dem Bereich zu tun haben oder hatten..."Da es der Gesundheit zugute kommt,habe ich beschlossen glücklich zu sein"
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