"Beta" wütet über Nicaragua
30.10.2005 16:49 Uhr
Hurrikan bedroht seltenes Indio-Volk
Der Wirbelsturm "Beta" hat mit Windgeschwindigkeiten von 170 Kilometern pro Stunde und heftigen Regenfällen die Ostküste Nicaraguas erreicht.
Der Wirbelsturm "Beta" ist als Hurrikan der Kategorie 2 bei den Orten La Barra und Karawala auf die Ostküste Nicaraguas getroffen. Das teilte das US-Hurrikan-Zentrum in Miami mit.
Über die Lage in dem mittelamerikanischen Land war angesichts geschätzter Windgeschwindigkeiten von 170 Kilometern pro Stunde, heftigen Regenfällen und einer Sturmflut zunächst nichts bekannt.
In Karawala an der Mündung des Flusses Río Grande de Matagalpa lebt die einzige Indio-Gemeinde des Ulwa-Volks mit etwa 3000 Mitgliedern. Die Ulwa kamen vor Jahrhunderten aus dem Landesinnern und rühmen sich, fünf Sprachen zu beherrschen.
Ihre aus Holz und gegen Hochwasser auf Pfählen gebauten Häuser gelten als besonders gefährdet. Rund 2000 Einwohner der Region - etwa 560 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Managua - seien in der Nacht in Sicherheit gebracht worden, berichteten nationale Medien.
Kurz vor dem Eintreffen des Hurrikans hat Präsident Enrique Bolaños die internationale Gemeinschaft nachdrücklich um Hilfe gebeten. In einem in der Nacht auf Sonntag ausgestrahlten Aufruf sagte Bolaños: "Wir machen alles Menschenmögliche, um Leben zu retten. Ich bitte Gott, dass er unser Volk schütze." Laut Bolaños hat die nicaraguanische Armee bisher 45.000 Menschen an der gesamten Küstenregion evakuiert.
(dpa)
30.10.2005 16:49 Uhr
Hurrikan bedroht seltenes Indio-Volk
Der Wirbelsturm "Beta" hat mit Windgeschwindigkeiten von 170 Kilometern pro Stunde und heftigen Regenfällen die Ostküste Nicaraguas erreicht.
Der Wirbelsturm "Beta" ist als Hurrikan der Kategorie 2 bei den Orten La Barra und Karawala auf die Ostküste Nicaraguas getroffen. Das teilte das US-Hurrikan-Zentrum in Miami mit.
Über die Lage in dem mittelamerikanischen Land war angesichts geschätzter Windgeschwindigkeiten von 170 Kilometern pro Stunde, heftigen Regenfällen und einer Sturmflut zunächst nichts bekannt.
In Karawala an der Mündung des Flusses Río Grande de Matagalpa lebt die einzige Indio-Gemeinde des Ulwa-Volks mit etwa 3000 Mitgliedern. Die Ulwa kamen vor Jahrhunderten aus dem Landesinnern und rühmen sich, fünf Sprachen zu beherrschen.
Ihre aus Holz und gegen Hochwasser auf Pfählen gebauten Häuser gelten als besonders gefährdet. Rund 2000 Einwohner der Region - etwa 560 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Managua - seien in der Nacht in Sicherheit gebracht worden, berichteten nationale Medien.
Kurz vor dem Eintreffen des Hurrikans hat Präsident Enrique Bolaños die internationale Gemeinschaft nachdrücklich um Hilfe gebeten. In einem in der Nacht auf Sonntag ausgestrahlten Aufruf sagte Bolaños: "Wir machen alles Menschenmögliche, um Leben zu retten. Ich bitte Gott, dass er unser Volk schütze." Laut Bolaños hat die nicaraguanische Armee bisher 45.000 Menschen an der gesamten Küstenregion evakuiert.
(dpa)
Das absolute Wissen führt zu Pessimismus; die Kunst ist das Heilmittel dagegen.
Friedrich Nietzsche (1844-1900), dt. Philosoph
Friedrich Nietzsche (1844-1900), dt. Philosoph

